Montag, 13. Februar 2012
Nichts neues...
Dass es hier schon länger nichts neues gab, mag an meiner derzeitigen Unlust liegen...
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Jahr der Verluste, Jahr des Wandels?
Es folgt ein Gastbeitrag von Giuseppe de Rossi, der das Jahr 2011 Revue passieren lässt:
(Hinweis: Gastbeiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder)
(Hinweis: Gastbeiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder)
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende. Während die großen Sender die langweiligen Jahresrückblicke schon heruntergeduselt haben, möchte ich mich hier an einem kleinen mikronationalen Jahresrückblick wagen. Ich weiß nicht, ob er vollständig ist. Manche werden etwas vermissen, manche werden einige Kommentare nicht mögen. So sei es…
Vorweg nehmen möchte ich ein kleines Fazit. Im Jahr 2011 hatten wir ein gefühltes MN-Sterben. Das liegt wohl daran, dass einige große Nationen von der Bühne abtraten und einige Lücken auf den Karten und der MN-Seele hinterließen. Objektiv sind aber nicht mehr Staaten gegangen, als gekommen sind. Vielleicht haben es neue Staaten schwerer, aber es haben zumindest mehr Neugründungen den Jahreswechsel erlebt, als ich auf den ersten Blick vermutet hätte. Natürlich können die neuen Staaten den Verlust von Größen wie Arcor oder Hansastan nicht kompensieren, aber alles hat mal klein angefangen.
Für mein Empfinden zugenommen haben jene Staaten, ich ich später in die Kategorie der Eintagsfliegen einordnen werde. Schmuck- und lieblose Rümpfe, die durch leere Foren und geistlose Konzepte glänzen. Dazu kommt oftmals ein gewisses Auftreten der "Gründer", nach dem Motto "hier ist meine Idee, nun kommt und baut und bastelt und füllt mein Forum". Ob das ein Einzelner, eine kleine Gruppe oder von sich unabhängige Einzelakteure sind, kann ich nicht genau sagen. Aber irgendwie ähnelten sich viele Auftritte.
Aber gut, unterm Strich ist 2011 eigentlich nur gefühlt das Jahr der Verluste. Nach meinen knappen Recherchen würde ich es das Jahr des Wandels nennen. Wir haben verloren und gewonnen, und wenn es nur "an Erfahrung" war.
Die Neuen
Im Januar stießen Merolie und Austbard zur MN-Familie. Austbard ist mein absoluter Lieblings-Newcomer. Merolie hatte einen aktiven Anfang, schwächelt aber seit dem Sommer vor sich hin.
Der Februar brachte uns mit Eldeyja eine weitere aussichtsreiche Gründung, die aber über das Jahr an einigen internen Konflikten laborierte, aber dennoch bis dato existiert und auch für die Zukunft plant.
Im März kam Helion, welches im Herbst einen kompletten Umbau erlebte und nun mit neuem Elan unsere Szene bereichern will. Drücken wir mal die Daumen!
Eine MN namens Kush trat im April auf die Bühne und "existiert".
Im Mai wurde Glenverness aus der Taufe gehoben. In meinen Augen eine liebevolle Gründung, die sehr detailreich daher kommt und durchaus ihren Weg geht.
Der Inselstaat Montana stellte sich im Juni vor. Ein aktiver Gründer und Admin sorgt seitdem für eine solide Entwicklung, durchaus nicht aussichtslos. Das Naufalitische Kalifat hatte sehr lange Schwächephasen, nachdem es im Juni gegründet wurde, und ich würde für einen Fortbestand nicht meine Hand ins Feuer legen.
Anturien kam im Juli. Man merkte gleich, dass dahinter keine Anfänger steckten. Es hat sich seitdem entwickelt und seinen Platz gefunden. Ebenfalls im Juli wurde Sonas gegründet. Dazu kann ich wenig sagen, aber der Blick ins Forum vermittelte Aktivität. Der Dritte im Bunde des Julis war Aurelia, dass auch schon einen Komplettumbau hinter sich hat und nun hoffnungsvoll ins Jahr 2012 geht. Als letzte nennenswerte Gründung des Jahres würde ich die Serlande nennen, allerdings steppte da zuletzt nicht wirklich der Bär.
Die Verluste
Mit der Einstellung Arcors begann das MN-Jahr 2011 mit einem Paukenschlag. Aber zumindest Großherzogin Carmen blieb uns als dreibürgische Edelhure erhalten. Auch Irkanien wurde im Januar eingestampft. Die Spielerschaft hob stattdessen die LFR aus der Taufe, was ich als sehr bedauerliche Entwicklung empfand. Dass Staaten namens Malinec und Polanien ebenfalls im Januar das Zeitliche segneten, kann ich aus Desinteresse nur am Rande erwähnen.
Im Februar ging es mit drei Schwergewichten munter weiter. Vor allem der Verlust Hansastans wurde in großen Teilen sehr bedauert und betrauert. Hansastan war eine alte MN, die ein glanzvolles Beispiel für Ausgestaltung und Diplomatie war. Es war Teilnehmer und Gastgeber der schönsten Sportereignisse. Tolanica war ebenfalls eine alte MN, allerdings wurden hier nur Fakten geschaffen. Nach meiner Erinnerung dümpelte das Land schon seit 2009 vor sich hin. Auch Tchino war ein Urgestein und hinterließ eine große Lücke!
Im März wurden leider die Merkellen endgültig eingestellt, allerdings im Laufe des Jahres als Teil Aurelias reaktiviert.
Der Mai entriss Victorien aus der Mitte der MNs. Immer vornehm-still, aber sehr innovativ und äußerst freundlich erschien das Land. Auch ein wirklicher Verlust!
Tomaniens Geschichte war zwar alles andere als bunt, aber immer erfrischend. Das humorvolle Schwarz-Weiß-Reich wurde nach einer Crack-Attacke im Oktober leider eingestellt und verabschiedete sich dorthin, woher es 2007 gekommen war, ins Nichts.
Ascaaruniac kannte ich persönlich nicht besonders, aber es war der letzte bedauerliche Verlust des Jahres 2011, Anfang Dezember.
Die Zombies
Reaktiviert wurden im Jahr 2011 die MNs Sylfaen und Bazen. Ich denke, dass das immer eine erfreuliche Sache ist, daher viel Erfolg!
Die Eintagsfliegen
Cailasa, Gulivien, Altmarken, Veromar, Syltenbach, Ursk, Abaddonisches Reich, Chun, Tropika und Sanguo waren die Eintagsfliegen des Jahres. Sie sorgten mit ihren Auftritten teilweise für Belustigung, Fassungslosigkeit oder Resignation. Bitte, liebe Gründer; gründet so viel und gut ihr könnt. Nur macht es vernünftig und fragt bitte erfahrene MNler VORHER, lasst euch beraten und seid manchmal bitte auch so mutig, einfach auf die Gründung zu verzichten!
Freitag, 16. Dezember 2011
Verwunderliches
Manchmal möchte ich einfach nur den Kopf auf dem Tisch knallen, bei dem, was manch ein Mitspieler so macht.
Ein Antrag auf Firmengründung wurde offensichtlich nicht vollständig bearbeitet, so dass der Mitspieler warten muss.
Nein, es ist nicht etwa so, dass er einen Simon-Brief schreibt und nachfragt, nein, er fragt in Form eines Simoff-Beitrages nach, wann die Genehmigung kommt... Ohne Worte.
Ein Antrag auf Firmengründung wurde offensichtlich nicht vollständig bearbeitet, so dass der Mitspieler warten muss.
Nein, es ist nicht etwa so, dass er einen Simon-Brief schreibt und nachfragt, nein, er fragt in Form eines Simoff-Beitrages nach, wann die Genehmigung kommt... Ohne Worte.
Sonntag, 9. Oktober 2011
Forensysteme im Jahr 2011
Es folgt ein Gastbeitrag von Giuseppe de Rossi, in dem er sich wie gewohnt umfangreich und kompetent zum Thema Forensoftware äußert:
(Hinweis: Gastbeiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder)
(Hinweis: Gastbeiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder)
Foren-Boards sind seit einigen Jahren das Hauptmerkmal der MNs und gelten als das geeignete Mittel, um eine MN zu betreiben. Daher lohnt sich für die MNler auch immer ein Blick auf die Hersteller und deren Arbeit. Einen groben Überblick über die Lage Ende 2011 soll dieser Text bieten.
Woltlab - wbb2.3.6
Das 2er trifft man in den MNs immer noch am Häufigsten. Allerdings wird es seit 9. Juli 2010 offiziell nicht mehr supportet, seit Jahren nicht mehr gewartet und ist auch nicht mehr als Download erhältlich. Dass einige MNs es nach mehreren Jahren und einigen Umbauten nicht aufgeben wollen und können, ist verständlich. Aber das damit immer noch neue MNs aufgezogen werden, ist absolut indiskutabel.
Preis: nicht mehr erhältlich
Updates und Support: keine
Sicherheit: bedenklich
Flexibilität: Bastelkiste
Erweiterungen: sehr viele
Community und Hilfe: inoffiziell, nimmt ab
Woltlab - wbb3.1.6
Das wbb3 hat sich beim Sprung vom 3.0 auf 3.1 zu einem Meisterstück aus dem Hause Woltlab entwickelt. Die Firma aus Berlin arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen, das Framework auf dem das Forum basiert, erfährt bald ein Update und die Version 3.2 steht vor der Tür. Woltlab hat auch angekündigt das Portfolio der Erweiterungen (Bisher Kalender, Galerie, Blog) um ein Community Portal zu ergänzen, das lang ersehnte hauseigene CMS also. Auch eine Download-Datenbank soll kommen. Mit dem Plugin-Store hat Woltlab eine Möglichkeit geschaffen, kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen von Dritten an den Mann zu bringen. Aber auch fern von Woltlab gibt es viele gute Anbieter.
Preis: 49,99 Euro
Updates und Support: 1 Jahr 49,99 Euro
Sicherheit: bestens
Flexibilität: Modulare Struktur, eigenes Framework, bestes HTML/CSS
Erweiterungen: viele kostenlose und kostenpflichtige
Community und Hilfe: groß, deutschsprachig
vBulletin Solutions - vB 4.1.7
Das vBulletin war einst der Porsche unter den Foren und weit verbreitet. Aufgrund des Preises war es in den MNs nicht so verbreitet, aber rund um den Erdball war es das dominierende System. Dann folgte der Aufkauf durch Internet Brands und der Weggang von Kier Darby. Die Version 4 wurde halbherzig und verbugt auf den Markt geworfen und es folgte der Abstieg. Viele Bestandskunden wanderten ab, die Entwicklergemeinde schrumpfte. Bis heute konnte man sich nicht davon erholen, auch wenn Version 4.1.7 mittlerweile etwas besser ist. Man setzt dort auf Angebote wie Facebook-Anbindung und Mobile Anwendungen, die aber zusätzliche Kosten verursachen und in den Augen der Kritiker dem angeschlagenen Projekt frisches Geld beschaffen sollen. Der deutsche Zweig ist mittlerweile ein Schatten seiner selbst. vBulletin gibt es seit 4.0 in zwei Versionen, einmal der reinen Forensoftware und in einer Suite-Version mit CMS und Blog. Das CMS ist allerdings sehr rudimentär und teilweise fehlerhaft.
Preis: Forum 159,- / Suite 239,-
Updates und Support: nicht nötig bis Version 5.0
Sicherheit: teilweise sehr spamanfällig
Flexibilität: Der Kern ist veraltet, das Design sehr verschachtelt
Erweiterungen: viele
Community und Hilfe: groß, deutschsprachiger Zweig
Invision Power - IP.Board 3.2
Das IP.Board stand im angloamerikanischen Raum immer im Schatten des vBulletin. Nach dem Abstieg des vBs bekam es Aufwind, und Invision steckte das frische Geld in eine kluge Weiterentwicklung. Invision bietet wie Woltlab hauseigene und kostenpflichtige Erweiterungen an (Blogs, Download, CMS, Shop, Galerie), die Entwicklercommunity ist ebenfalls sehr geldlastig. Für gute Styles und Erweiterungen muss man dort immer ein paar Dollar zur Hand nehmen. Der Kern des Forums ist modern und hat zahlreiche gute Entwicklungen. Der Support ist naturgemäß in Englisch, es gibt eine kleine deutsche Community. Wenn man aber größere Fragen und Probleme hat, kommt man um Englisch nicht herum.
Preis: Forum 112,- Euro plus europäische Mehrwertsteuer / Offizielle Addons 38,- bis 56,- Euro
Updates und Support: 19,- Euro halbjährlich / Addons ähnlich
Sicherheit: solide, manchmal Spam
Flexibilität: Sehr flexibel, Hooks und Addons einfach zu installieren
Erweiterungen: viele, oft kostenpflichtig
Community und Hilfe: groß, englisch, deutsche Community klein und nur bei kleinen Problemen kompetent
XenForo Ltd. - Xenforo 1.1
Der einstige vBulletin-Chef startete mit Xenforo sein neues Projekt, und seine frustrierten Jünger folgten ihm. Er hat viele gute Ansätze und Ideen entwickelt und umgesetzt, das Xenforo wirkt sehr modern und aufgeräumt. Da es noch in den Kinderschuhen steckt, sieht man es noch nicht oft im produktiven Einsatz. Die Perspektive ist aber nicht schlecht, und basiert nicht nur auf dem guten Ruf des Entwicklers, sondern auch auf den tollen ersten Eindruck des Xenforo. Mittlerweile gibt es auch schon einige Erweiterungen und eine größere Community. Im deutschen Bereich ist die Community allerdings noch überschaubar. Es lohnt sich definitiv, sich das Xenforo mal anzusehen. Eine kostenlose Admindemo ist verfügbar.
Preis: Forum 105,- Euro plus europäische Mehrwertsteuer
Updates und Support: 30,- Euro jährlich
Sicherheit: solide
Flexibilität: sehr flexibel
Erweiterungen: mäßig, wächst stetig
Community und Hilfe: englisch, deutscher Bereich ist überschaubar
Auf die kostenlosen Foren gehe ich nicht ein, denn die kann sich jeder problemlos selbst installieren und bis zum Erbrechen austesten und ausreizen. Solange sich die MNs auf Forensystemen aufbauen, bleiben die hier vorgestellten Systeme im kostenpflichtigen Bereich wohl die engere Auswahl.
Statistik der benutzten Forensoftware 2011
Im Juli des letzten Jahres gab es a bereits eine Statistik der benutzen Forensoftware. Nach über einem Jahr ist es also wieder mal Zeit, sich die Entwicklung anzusehen.
Berücksichtigt wurden alle MNs, die sich am 09.10.2011 um 12:30 Uhr in der Linkliste des MdM befunden haben. Konnte die Software nicht eindeutig zugeordnet werden, habe ich angenommen, dass es sich um die kostenlose Variante der Software handelt (z. B. statt Wbb 3 das Wbb 2 lite). Insgesamt waren es 75 Foren, letztes Jahr waren es nur 70, die geprüft wurden.
Zunächst die Übersicht:

Die Sortierung stimmt nicht ganz, aber das war notwendig, damit die gleichen Farben zugeteilt werden wie bei dem Vergleich zum letzten Jahr.
Ihr seht schon, das alte Wbb2 bzw. Wbb 1 lite musste in den letzten Monaten zu Gunsten des neuen Wbb 3 respektive Wbb 2 lite ganz schön Federn lassen. Dennoch ist die Popularität der Woltlab-Software ungebrochen: 85% der MNs nutzen ein Wbb.
Der Zuwachs des neuen Wbb 3 und seiner Lite-Version ist in dem folgenden Vergleich gut zu sehen:

Viel muss man hier nicht kommentieren. Während die "Marktanteile" der unbekannteren Forensoftwares relativ konstant geblieben sind, hat die Nutzung des Wbb 2 bzw. Wbb 1 lite um 22% abgenommen, während das Wbb 3 und Wbb 2 lite um 20,4 % zugenommen hat.
Im Moment mag das Wbb 2 und Wbb 1 lite noch "Marktführer" sein, aber ich rechne hier in den nächsten Monaten mit einer Ablösung durch das Wbb 3 und der Wbb 2 lite-Version. Anderen Forensoftwaren gebe ich nur wenig Chance, sich in den MNs zu etablieren.
Berücksichtigt wurden alle MNs, die sich am 09.10.2011 um 12:30 Uhr in der Linkliste des MdM befunden haben. Konnte die Software nicht eindeutig zugeordnet werden, habe ich angenommen, dass es sich um die kostenlose Variante der Software handelt (z. B. statt Wbb 3 das Wbb 2 lite). Insgesamt waren es 75 Foren, letztes Jahr waren es nur 70, die geprüft wurden.
Zunächst die Übersicht:

Die Sortierung stimmt nicht ganz, aber das war notwendig, damit die gleichen Farben zugeteilt werden wie bei dem Vergleich zum letzten Jahr.
Ihr seht schon, das alte Wbb2 bzw. Wbb 1 lite musste in den letzten Monaten zu Gunsten des neuen Wbb 3 respektive Wbb 2 lite ganz schön Federn lassen. Dennoch ist die Popularität der Woltlab-Software ungebrochen: 85% der MNs nutzen ein Wbb.
Der Zuwachs des neuen Wbb 3 und seiner Lite-Version ist in dem folgenden Vergleich gut zu sehen:

Viel muss man hier nicht kommentieren. Während die "Marktanteile" der unbekannteren Forensoftwares relativ konstant geblieben sind, hat die Nutzung des Wbb 2 bzw. Wbb 1 lite um 22% abgenommen, während das Wbb 3 und Wbb 2 lite um 20,4 % zugenommen hat.
Im Moment mag das Wbb 2 und Wbb 1 lite noch "Marktführer" sein, aber ich rechne hier in den nächsten Monaten mit einer Ablösung durch das Wbb 3 und der Wbb 2 lite-Version. Anderen Forensoftwaren gebe ich nur wenig Chance, sich in den MNs zu etablieren.
Samstag, 17. September 2011
Finde den Unterschied
Freitag, 9. September 2011
XP-Mode mit Domäne verbinden
Mal wieder ein etwas IT-lastiger Beitrag, aber vielleicht interessiert sich jemand dafür:
Bei Windows 7 ab der Professional-Version kann man gratis den XP-Mode nutzen. Das ist einfach ein Windows XP, das als virtuelle Maschine (VM) auf dem PC läuft.
Auf Arbeit haben wir zwei neue PCs mit Windows 7 x64 angeschafft, leider ist einige Software nicht damit kompatibel, so dass ich mit eben diesem XP-Mode improvisieren musste. Wichtig war eben an der Stelle der Domänenbeitritt, da bestimmte Software auf den LogIn-Namen zurückgreift und daher der Standardlogin "XPMUser" unnütz ist.
Zunächst den XP Mode nach Anleitung installieren und zunächst wieder herunterfahren. In den Einstellungen der VM den Netzwerkadapter von "gemeinsam genutztes Netzwerk (NAT)" auf den Anschluss der tatsächlich vorhandenen Netzwerkkarte ändern. Dieser steht in der Auswahl an letzter Stelle. Sollte es mehrere Anschlüsse (LAN, WLAN...) geben, muss hier der entsprechende ausgewählt werden. Die VM kann nun gestartet werden und in den Einstellungen des Netzwerkadapters wird nun eine IP-Adresse eingetragen, die im gleichen Bereich liegt wie der Rest der Domäne. Jetzt kann an bekannter Stelle der Domäne beigetreten werden. Die VM braucht nun einen Neustart, damit diese Einstellungen übernommen werden können.
Nach dem Neustart der VM mit dem voreingerichteten Benutzer lokal anmelden. Die Domänenanmeldung wird an dieser Stelle mit einer Fehlermeldung abgebrochen ("Interaktive Anmeldung nicht möglich..."). Dies könnte man beheben, in dem die Integrationsfeatures deaktiviert werden, aber das läuft dem Sinn des XP-Modes zuwider. Daher muss über die lokale Anmeldung den Domänen-Benutzern und bei Bedarf auch den Domänen-Admins über die Benutzerkonten Adminrechte für die VM gegeben werden. Erst jetzt ist die richtige Anmeldung, die Software im nahtlosen Modus nutzbar macht, möglich.
Jetzt könnt ihr in der VM euren Kram installieren und diese unter Windows 7 ganz einfach nutzen. Viel Spaß!
Bei Windows 7 ab der Professional-Version kann man gratis den XP-Mode nutzen. Das ist einfach ein Windows XP, das als virtuelle Maschine (VM) auf dem PC läuft.
Auf Arbeit haben wir zwei neue PCs mit Windows 7 x64 angeschafft, leider ist einige Software nicht damit kompatibel, so dass ich mit eben diesem XP-Mode improvisieren musste. Wichtig war eben an der Stelle der Domänenbeitritt, da bestimmte Software auf den LogIn-Namen zurückgreift und daher der Standardlogin "XPMUser" unnütz ist.
Zunächst den XP Mode nach Anleitung installieren und zunächst wieder herunterfahren. In den Einstellungen der VM den Netzwerkadapter von "gemeinsam genutztes Netzwerk (NAT)" auf den Anschluss der tatsächlich vorhandenen Netzwerkkarte ändern. Dieser steht in der Auswahl an letzter Stelle. Sollte es mehrere Anschlüsse (LAN, WLAN...) geben, muss hier der entsprechende ausgewählt werden. Die VM kann nun gestartet werden und in den Einstellungen des Netzwerkadapters wird nun eine IP-Adresse eingetragen, die im gleichen Bereich liegt wie der Rest der Domäne. Jetzt kann an bekannter Stelle der Domäne beigetreten werden. Die VM braucht nun einen Neustart, damit diese Einstellungen übernommen werden können.
Nach dem Neustart der VM mit dem voreingerichteten Benutzer lokal anmelden. Die Domänenanmeldung wird an dieser Stelle mit einer Fehlermeldung abgebrochen ("Interaktive Anmeldung nicht möglich..."). Dies könnte man beheben, in dem die Integrationsfeatures deaktiviert werden, aber das läuft dem Sinn des XP-Modes zuwider. Daher muss über die lokale Anmeldung den Domänen-Benutzern und bei Bedarf auch den Domänen-Admins über die Benutzerkonten Adminrechte für die VM gegeben werden. Erst jetzt ist die richtige Anmeldung, die Software im nahtlosen Modus nutzbar macht, möglich.
Jetzt könnt ihr in der VM euren Kram installieren und diese unter Windows 7 ganz einfach nutzen. Viel Spaß!
Samstag, 13. August 2011
Druck auf A6-Karten mit OpenOffice
Gerade habe ich verzweifelt versucht, mit OpenOffice auf A6-Karten zu drucken. OpenOffice bietet die Seitengröße A6 nicht an und muss dort manuell eingegeben werden.
Aber das hat nicht zum Erfolg verholfen. Der Druck landete nicht auf der Karte, sondern daneben. Diverse Einstellungen haben nichts gebracht, der Druck wurde dort aufgebracht, wo es vom logischen keinen Sinn macht.
Nämlich da, wo man das Papier eben nicht einlegt, wenn man die Papierhalterung auf A6 geschoben hat.
Daher habe ich mir dann eine Art Formatvorlage gemacht, die basierend auf einem A4-Blatt durch angepasste Seitengrenzen den Druck auf A6 möglich macht. Damit klappt es wunderbar.
Wenn ihr das auch haben möchtet, könnt ihr es herunterladen. Viel Spaß!
DOWNLOAD
Aber das hat nicht zum Erfolg verholfen. Der Druck landete nicht auf der Karte, sondern daneben. Diverse Einstellungen haben nichts gebracht, der Druck wurde dort aufgebracht, wo es vom logischen keinen Sinn macht.
Nämlich da, wo man das Papier eben nicht einlegt, wenn man die Papierhalterung auf A6 geschoben hat.
Daher habe ich mir dann eine Art Formatvorlage gemacht, die basierend auf einem A4-Blatt durch angepasste Seitengrenzen den Druck auf A6 möglich macht. Damit klappt es wunderbar.
Wenn ihr das auch haben möchtet, könnt ihr es herunterladen. Viel Spaß!
DOWNLOAD
Samstag, 25. Juni 2011
F40.9 - Multitabulaphobie
Die aktuellen Vorgänge in der OIK sind für mich eines der lächerlichsten Dinge, die ich in meinen über sieben Jahren Micronationen erlebt habe. Dabei meine ich nicht die Löschung bzw. Gebietsverkleinerungen der IC-Staaten Gran Novara, Targa und Tomanien, sondern vielmehr die Umstände, wie es dazu kam. Auslöser war eine wohl eher scherzhaft gemeinte "Drohung" seitens des ephebischen Delegierten Choniatés, Urheberrechte geltend zu machen. Hintergrund ist, dass das damalige Landinien der IC beigetreten ist und sich später mit Gran Novara vereinigt hat. Dann gab es Streit zwischen beiden Staatsgründern und die Landiner haben mit Ephebe einen neuen Staat eröffnet, dessen Delegierter eben Choniatés ist. Das damalige Landinien verblieb bei Gran Novara.
Seit Freiland vs. Nöresund bzw. der R*****n-Sache wissen wir, dass man sich mit solchen Androhungen sehr schnell ins Abseits stellt und gefallen lassen muss sich das keiner, auch kein Giuseppe de Rossi. Aus diesem Grunde, um einer Klage zu entgehen, hat Gran Novara die Landform des alten Landinien ändern lassen.
Dazu kommt, zeitlich vor dieser "Urheberrechtssache", eine Gebietserweiterung des United Kingdom of Great Alemin and Bretland, bei dieser hat der targische Delegierte Mehregaan Veto eingelegt, da ihm die Ausgestaltung nicht ausreichend war und er befürchtete, dass die targische Kolonie Kijanibonde dadurch negativ beeinflusst wird (vgl. Diskussion im Targa-Forum). In meinen Augen ist das Veto natürlich absolut berechtigt, aber das nur am Rande.
Einige OIKler fühlten sich, obwohl sie das Veto nicht direkt tangiert und teilweise noch nicht mal Delegierte ihres Landes sind, dazu berufen, das UK zu verteidigen und dem targischen Delegierten Hochnäsigkeit zu unterstellen (vgl. Diskussion OIK-Forum). Das Veto wurde seitens des Direktoriums übrigens zugelassen.
Danach hat der targische Delegierte einen Antrag zur Regelwerkänderung gestellt. In diesem Antrag ging es u. a. darum, Gebietserweiterungen statt aller 3 Monate, nur noch aller 6 Monate zuzulassen. Die üblichen Verdächtigen witterten hier erneut ihre Chance, ordentlich auf die Kacke zu hauen und fingen mit den üblichen Unterstellungen von wegen Sabotage, Boshaftigkeit usw. an.
Dazu regelmäßige Einwürfe von Frau Fresse und anderen, die Bikartigkeit bzw. Mehrkartigkeit als abnormal verteufeln. Ja, das kann einem durchaus dem letzten Rest geben, verständlich.
Das ist ein weiterer negativer Höhepunkt in der Historie der MNs. Es wird auch nicht der letzte sein, aber man muss sich fragen, wie es dazu kam, dass die OIK in dem Zustand ist, wie sie jetzt ist.
In meinen Augen beginnt es etwa damit, als ein gewisser Holländer in den MNs auftauchte und für Unruhe, auch auf dem MdM, sorgte (ab ca. 2007/2008). Zahlreiche IDs gab es aus der Richtung und man vermutete, dass diese alle nur von einem gespielt werden, nämlich dem "Holländer". Viele fanden das nicht toll und er wurde in vielen Foren gesperrt, auch vorbeugend. Ständig gab es Streit mit ihm und das hat sich bis in die OIK fortgesetzt. Anträge, den zu sperren, verliefen im Sande.
Dazu kamen regelmäßig sogenannte "Mitspieler", die mit der OIK schon lange nichts mehr am Hut hatten, aber trotzdem immer schön für Ärger sorgten, wie z. B. Lucius Sempronius Albinus, Ricardo Marquez Carreno und Feodor Remanescu, um nur ein paar "Auserwählte" zu nennen (vgl. diese Diskussion, auch diese, oder auch hier). Diese Personengruppe zeigte sich auch regelmäßig unfähig, den Holländer einfach zu ignorieren.
Erschwerend dazu kam die Administration (wer auch immer das macht) des Forums, die lange Zeit ohnmächtig war, mal hart einzuschreiten, in der CartA klappt das scheinbar besser.
Und natürlich unsere lieben, unter Multitabulaphobie leidenden OIK-Mitspieler, die jede Möglichkeit nutzen, um gegen die Bikartigkeit und CartA zu hetzen. Ein Psychiater hätte seine helle Freude an diesen Mitspielern.
Letztlich muss man sich ernsthaft fragen, wer an dieser "OIK-Krise" Schuld ist. Vielleicht trifft jeden zu gleichen Teilen die Schuld, aber an den aktuellen Ärgernissen sind in meinen Augen ausschließlich die OIKler Schuld, die wie bereits gesagt, den CartAnern böses unterstellen und überall ihre Bikarten-Probaganda ablassen.
Seit Freiland vs. Nöresund bzw. der R*****n-Sache wissen wir, dass man sich mit solchen Androhungen sehr schnell ins Abseits stellt und gefallen lassen muss sich das keiner, auch kein Giuseppe de Rossi. Aus diesem Grunde, um einer Klage zu entgehen, hat Gran Novara die Landform des alten Landinien ändern lassen.
Dazu kommt, zeitlich vor dieser "Urheberrechtssache", eine Gebietserweiterung des United Kingdom of Great Alemin and Bretland, bei dieser hat der targische Delegierte Mehregaan Veto eingelegt, da ihm die Ausgestaltung nicht ausreichend war und er befürchtete, dass die targische Kolonie Kijanibonde dadurch negativ beeinflusst wird (vgl. Diskussion im Targa-Forum). In meinen Augen ist das Veto natürlich absolut berechtigt, aber das nur am Rande.
Einige OIKler fühlten sich, obwohl sie das Veto nicht direkt tangiert und teilweise noch nicht mal Delegierte ihres Landes sind, dazu berufen, das UK zu verteidigen und dem targischen Delegierten Hochnäsigkeit zu unterstellen (vgl. Diskussion OIK-Forum). Das Veto wurde seitens des Direktoriums übrigens zugelassen.
Danach hat der targische Delegierte einen Antrag zur Regelwerkänderung gestellt. In diesem Antrag ging es u. a. darum, Gebietserweiterungen statt aller 3 Monate, nur noch aller 6 Monate zuzulassen. Die üblichen Verdächtigen witterten hier erneut ihre Chance, ordentlich auf die Kacke zu hauen und fingen mit den üblichen Unterstellungen von wegen Sabotage, Boshaftigkeit usw. an.
Dazu regelmäßige Einwürfe von Frau Fresse und anderen, die Bikartigkeit bzw. Mehrkartigkeit als abnormal verteufeln. Ja, das kann einem durchaus dem letzten Rest geben, verständlich.
Das ist ein weiterer negativer Höhepunkt in der Historie der MNs. Es wird auch nicht der letzte sein, aber man muss sich fragen, wie es dazu kam, dass die OIK in dem Zustand ist, wie sie jetzt ist.
In meinen Augen beginnt es etwa damit, als ein gewisser Holländer in den MNs auftauchte und für Unruhe, auch auf dem MdM, sorgte (ab ca. 2007/2008). Zahlreiche IDs gab es aus der Richtung und man vermutete, dass diese alle nur von einem gespielt werden, nämlich dem "Holländer". Viele fanden das nicht toll und er wurde in vielen Foren gesperrt, auch vorbeugend. Ständig gab es Streit mit ihm und das hat sich bis in die OIK fortgesetzt. Anträge, den zu sperren, verliefen im Sande.
Dazu kamen regelmäßig sogenannte "Mitspieler", die mit der OIK schon lange nichts mehr am Hut hatten, aber trotzdem immer schön für Ärger sorgten, wie z. B. Lucius Sempronius Albinus, Ricardo Marquez Carreno und Feodor Remanescu, um nur ein paar "Auserwählte" zu nennen (vgl. diese Diskussion, auch diese, oder auch hier). Diese Personengruppe zeigte sich auch regelmäßig unfähig, den Holländer einfach zu ignorieren.
Erschwerend dazu kam die Administration (wer auch immer das macht) des Forums, die lange Zeit ohnmächtig war, mal hart einzuschreiten, in der CartA klappt das scheinbar besser.
Und natürlich unsere lieben, unter Multitabulaphobie leidenden OIK-Mitspieler, die jede Möglichkeit nutzen, um gegen die Bikartigkeit und CartA zu hetzen. Ein Psychiater hätte seine helle Freude an diesen Mitspielern.
Letztlich muss man sich ernsthaft fragen, wer an dieser "OIK-Krise" Schuld ist. Vielleicht trifft jeden zu gleichen Teilen die Schuld, aber an den aktuellen Ärgernissen sind in meinen Augen ausschließlich die OIKler Schuld, die wie bereits gesagt, den CartAnern böses unterstellen und überall ihre Bikarten-Probaganda ablassen.
Freitag, 3. Juni 2011
Wahltoolvergleich
In den Micronationen gibt es zwei Wahltools, die wohl am häufigsten genutzt werden. Zum einen das sogenannte Kauli-Tool, zum anderen MN-Wahl, das Wahltool formerly known as ELEC.
Zeit also, nun den vor zwei Jahren angekündigten Vergleich durchzuführen.
1. Auffindbarkeit
Kurz gesagt: Den Link zu MN-Wahl (http://www.mn-wahl.de) gibt es oben in der Navigation auf dem Marktplatz der Mikronationen, der Link zum Kauli-Tool (http://www.pds-84.org/wahltool/) ist nur durch Suchen zu finden oder man hat den in seinen Favoriten. Daher 1:0 für MN-Wahl.
2. Anlegen einer Wahl
Beide Tools nutzen einen unterschiedlichen Prozess, um eine Wahl anzulegen. Bei MN-Wahl muss man sich vorher registrieren. Dazu muss man Benutzername und Mail-Adresse eingeben. Per Mail wird ein Passwort zugesandt, was auch geändert werden kann. Beim Kauli-Tool gibt man bei jeder durchzuführenden Wahl den Namen der Wahl und eine Mail-Adresse an. Per Mail erhält man dann den Link sowie Passwort zur Wahladministration.
In den Grundeinstellungen zur Wahl nehmen sich beide Tools nichts. Man kann bei beiden Wahlbeginn und -ende einstellen, die Anzahl der Stimmen festlegen usw. Der Unterschied ist hier nur, dass MN-Wahl bunter ist, jedoch ignoriert das Kauli-Tool die vorgegebenen Zeiträume der Wahl. Das heißt, startet die Wahl eher, dann können die Wähler schon vor dem offiziellen Beginn wählen. Dies finde ich jedoch nicht sehr schlimm. Bei Kauli lässt sich außerdem noch ein individueller Brieftext festlegen, was der Wahl dann einen persönlichen Touch gibt.
Wähler können bei MN-Wahl in einer Liste gespeichert und direkt in eine Wahl eingefügt werden. Bei Kauli ist dies nicht möglich, die Wähler müssen hier manuell eingefügt werden, die Liste muss dann lokal auf dem PC gespeichert werden.
Bei beiden Tools gibt es Listen- und Optionswahlen mit Ja, Nein, Enthaltung etc. pp.
Nachdem alle Angaben gemacht wurden, kann die Wahl per Knopfdruck gestartet werden. Die Tools verschicken automatisch die E-Mails. Bei beiden Tools kommt es vor, dass E-Mails nicht ankommen. Während MN-Wahl die Möglichkeit bietet, die Wahlbenachrichtigung erneut zu versenden, bietet Kauli dies offensichtlich nicht. Die Zugänge müssen dann vom Wahlleiter manuell weitergegeben werden.
Auch hier gebe ich MN-Wahl den Punkt. Es bietet hier den deutlich besseren Funktionsumfang (Listen speichern und Kopie der Wahlbenachrichtigung senden) und der Wahlleiter registriert sich nur einmal und hat dann den vollen Funktionsumfang. Also 2:0 für MN-Wahl.
3. Während der Wahl
Während die Wahl läuft, kann der Wahlleiter nicht viel machen. Kauli bietet hier exakte Zwischenstände über alle Wahloptionen und eine Aufzählung, wer bereits gewählt hat. Bei MN-Wahl gibt es nur eine Zahl, wie viele bereits gewählt haben (z. B.: 5/15). Das reicht aber auch aus, um zu sehen, ob die Wahl vorzeitig beendet werden kann.
Dennoch vergebe ich hier den Punkt an Kauli. Die Zwischenstände machen eine spannende Berichterstattung über die Wahlen in der Sim möglich, während man sich bei MN-Wahl diese Werte ausdenken muss.
2:1 für MN-Wahl gegen Kauli-Tool.
4. Nach der Wahl
Ist die Wahl beendet, erscheint diese bei MN-Wahl automatisch auf der Startseite unter "Wahlergebnisse". Bei Kauli muss man sich wieder anmelden und die Wahl manuell beenden und das Ergebnis veröffentlichen.
Kurz gesagt: 3:1 für MN-Wahl.
5. Transparenz
Wie in Punkt 4 angesprochen: Wahlergebnisse werden bei MN-Wahl für jeden nachvollziehbar veröffentlicht. Es steht da, wer wahlberechtigt war und abgestimmt hat und ob jemand zwei Mal abstimmen konnte. Bei Kauli muss man dem Wahlleiter vertrauen, dass alles ordnungsgemäß abgelaufen ist. MN-Wahl bietet laut Webseite auch viele Sicherheitsfeatures, über das Kauli-Tool ist nicht bekannt, welche Maßnahmen zur Sicherheit getroffen wurden. Deshalb geht der Punkt an MN-Wahl, 4:1 gegen Kauli.
6. Weitere Features
Weitere nützliche Funktionen können dem Wahlleiter das Leben enorm erleichtern, nur leider hat das Kauli-Tool keine davon. Man kann zwar seine Landesflagge vorgeben und aus dem Bürgernetz der DU importieren, aber viel bringt das nicht.
Bei MN-Wahl hingegen ist es möglich, die Wählerliste oder eine ganze Wahl an einen anderen Wahlleiter zu übergeben. Dies vereinfacht die Wahldurchführung enorm, wenn es einen neuen Wahlleiter gibt oder der aktuelle abwesend ist und einer Vertretung Zugriff gewähren kann.
5:1 für MN-Wahl gegen Kauli.
7. Fazit
Zusammengefasst ist MN-Wahl das deutlich bessere Wahltool, dass mit seinen Funktionen mehr bietet als nur eine Wahl. Listen können gespeichert und übergeben werden, Ergebnisse sind öffentlich abrufbar und werden auch archiviert.
Schade ist, dass MN-Wahl die genauen Zwischenstände nicht anbietet. Das Kauli-Tool ist nur sehr schlicht gehalten und bietet nur das, was für eine Wahl benötigt wird. Das kann aber für Wahlen durchaus auch ausreichend sein.
In meinen Augen sind beide Tools aber foreninternen Lösungen wie Abstimmungen oder Umfragen vorzuziehen.
Zeit also, nun den vor zwei Jahren angekündigten Vergleich durchzuführen.
1. Auffindbarkeit
Kurz gesagt: Den Link zu MN-Wahl (http://www.mn-wahl.de) gibt es oben in der Navigation auf dem Marktplatz der Mikronationen, der Link zum Kauli-Tool (http://www.pds-84.org/wahltool/) ist nur durch Suchen zu finden oder man hat den in seinen Favoriten. Daher 1:0 für MN-Wahl.
2. Anlegen einer Wahl
Beide Tools nutzen einen unterschiedlichen Prozess, um eine Wahl anzulegen. Bei MN-Wahl muss man sich vorher registrieren. Dazu muss man Benutzername und Mail-Adresse eingeben. Per Mail wird ein Passwort zugesandt, was auch geändert werden kann. Beim Kauli-Tool gibt man bei jeder durchzuführenden Wahl den Namen der Wahl und eine Mail-Adresse an. Per Mail erhält man dann den Link sowie Passwort zur Wahladministration.
In den Grundeinstellungen zur Wahl nehmen sich beide Tools nichts. Man kann bei beiden Wahlbeginn und -ende einstellen, die Anzahl der Stimmen festlegen usw. Der Unterschied ist hier nur, dass MN-Wahl bunter ist, jedoch ignoriert das Kauli-Tool die vorgegebenen Zeiträume der Wahl. Das heißt, startet die Wahl eher, dann können die Wähler schon vor dem offiziellen Beginn wählen. Dies finde ich jedoch nicht sehr schlimm. Bei Kauli lässt sich außerdem noch ein individueller Brieftext festlegen, was der Wahl dann einen persönlichen Touch gibt.
Wähler können bei MN-Wahl in einer Liste gespeichert und direkt in eine Wahl eingefügt werden. Bei Kauli ist dies nicht möglich, die Wähler müssen hier manuell eingefügt werden, die Liste muss dann lokal auf dem PC gespeichert werden.
Bei beiden Tools gibt es Listen- und Optionswahlen mit Ja, Nein, Enthaltung etc. pp.
Nachdem alle Angaben gemacht wurden, kann die Wahl per Knopfdruck gestartet werden. Die Tools verschicken automatisch die E-Mails. Bei beiden Tools kommt es vor, dass E-Mails nicht ankommen. Während MN-Wahl die Möglichkeit bietet, die Wahlbenachrichtigung erneut zu versenden, bietet Kauli dies offensichtlich nicht. Die Zugänge müssen dann vom Wahlleiter manuell weitergegeben werden.
Auch hier gebe ich MN-Wahl den Punkt. Es bietet hier den deutlich besseren Funktionsumfang (Listen speichern und Kopie der Wahlbenachrichtigung senden) und der Wahlleiter registriert sich nur einmal und hat dann den vollen Funktionsumfang. Also 2:0 für MN-Wahl.
3. Während der Wahl
Während die Wahl läuft, kann der Wahlleiter nicht viel machen. Kauli bietet hier exakte Zwischenstände über alle Wahloptionen und eine Aufzählung, wer bereits gewählt hat. Bei MN-Wahl gibt es nur eine Zahl, wie viele bereits gewählt haben (z. B.: 5/15). Das reicht aber auch aus, um zu sehen, ob die Wahl vorzeitig beendet werden kann.
Dennoch vergebe ich hier den Punkt an Kauli. Die Zwischenstände machen eine spannende Berichterstattung über die Wahlen in der Sim möglich, während man sich bei MN-Wahl diese Werte ausdenken muss.
2:1 für MN-Wahl gegen Kauli-Tool.
4. Nach der Wahl
Ist die Wahl beendet, erscheint diese bei MN-Wahl automatisch auf der Startseite unter "Wahlergebnisse". Bei Kauli muss man sich wieder anmelden und die Wahl manuell beenden und das Ergebnis veröffentlichen.
Kurz gesagt: 3:1 für MN-Wahl.
5. Transparenz
Wie in Punkt 4 angesprochen: Wahlergebnisse werden bei MN-Wahl für jeden nachvollziehbar veröffentlicht. Es steht da, wer wahlberechtigt war und abgestimmt hat und ob jemand zwei Mal abstimmen konnte. Bei Kauli muss man dem Wahlleiter vertrauen, dass alles ordnungsgemäß abgelaufen ist. MN-Wahl bietet laut Webseite auch viele Sicherheitsfeatures, über das Kauli-Tool ist nicht bekannt, welche Maßnahmen zur Sicherheit getroffen wurden. Deshalb geht der Punkt an MN-Wahl, 4:1 gegen Kauli.
6. Weitere Features
Weitere nützliche Funktionen können dem Wahlleiter das Leben enorm erleichtern, nur leider hat das Kauli-Tool keine davon. Man kann zwar seine Landesflagge vorgeben und aus dem Bürgernetz der DU importieren, aber viel bringt das nicht.
Bei MN-Wahl hingegen ist es möglich, die Wählerliste oder eine ganze Wahl an einen anderen Wahlleiter zu übergeben. Dies vereinfacht die Wahldurchführung enorm, wenn es einen neuen Wahlleiter gibt oder der aktuelle abwesend ist und einer Vertretung Zugriff gewähren kann.
5:1 für MN-Wahl gegen Kauli.
7. Fazit
Zusammengefasst ist MN-Wahl das deutlich bessere Wahltool, dass mit seinen Funktionen mehr bietet als nur eine Wahl. Listen können gespeichert und übergeben werden, Ergebnisse sind öffentlich abrufbar und werden auch archiviert.
Schade ist, dass MN-Wahl die genauen Zwischenstände nicht anbietet. Das Kauli-Tool ist nur sehr schlicht gehalten und bietet nur das, was für eine Wahl benötigt wird. Das kann aber für Wahlen durchaus auch ausreichend sein.
In meinen Augen sind beide Tools aber foreninternen Lösungen wie Abstimmungen oder Umfragen vorzuziehen.
Samstag, 16. April 2011
Gefällt mir... NICHT!
Facebook, Twitter und andere sogenannter "sozialer Netzwerke" sind ja in aller Munde, überall findet man mittlerweile diese lästigen Buttons "Gefällt mir", "Twittere es weiter" und noch diverse anderer Buttons.
Aus eben diesem Grunde, dass diese Buttons mittlerweile wirklich überall zu finden sind, habe/werde ich diese einfach mit Adblock Plus in Verbindung mit dem Element Hiding Helper blockieren, so dass die Buttons nicht mehr angezeigt werden.
Leider gleicht dies dem bekannten Kampf gegen Windmühlen, aber wenn man das auf einer Seite deaktiviert hat, dann bleibt es auch weg, von daher geht es.
Nachtrag 20.04.: Es gibt für Addblock Plus eine Filterliste, die große Teile dieser "Inhalte" blocken soll. Sie heißt Socialmediablock.
Aus eben diesem Grunde, dass diese Buttons mittlerweile wirklich überall zu finden sind, habe/werde ich diese einfach mit Adblock Plus in Verbindung mit dem Element Hiding Helper blockieren, so dass die Buttons nicht mehr angezeigt werden.
Leider gleicht dies dem bekannten Kampf gegen Windmühlen, aber wenn man das auf einer Seite deaktiviert hat, dann bleibt es auch weg, von daher geht es.
Nachtrag 20.04.: Es gibt für Addblock Plus eine Filterliste, die große Teile dieser "Inhalte" blocken soll. Sie heißt Socialmediablock.
Montag, 28. März 2011
BBCodeXtra
Das bereits vorgestellte Firefox-Add-on "BBCode" ist (im Moment noch) inkompatibel mit Firefox 4.0.
In diesem Falle nutzt einfach das Add-on "BBCodeXtra". Es hat die gleichen Funktionen.
Download
In diesem Falle nutzt einfach das Add-on "BBCodeXtra". Es hat die gleichen Funktionen.
Download
Sonntag, 27. März 2011
In der Nachbarschaft
Einige MNs sind ja bei all-inkl.com (in meinen Augen einer der besten Webhoster, wenn nicht sogar DER beste) gehostet.
Es wäre doch sicher witzig zu wissen, ob diese MNs auf dem gleichen Server liegen, oder auf benachbarten Servern etc.
Es wäre doch sicher witzig zu wissen, ob diese MNs auf dem gleichen Server liegen, oder auf benachbarten Servern etc.
Mittwoch, 23. März 2011
Verkehrszeichen basteln
Wer mal Lust hat, für seine MN Verkehrszeichen zu entwerfen:
Ihr benötigt neben einer Grafikbearbeitung wie z.B. Inkscape noch einige Schriftarten dafür.
Für deutsche Symbole/Zeichen könnt ihr von Peter Wiegel die Schriftarten "Zeichen (ab 1992)" und "Zeichen alt (bis 1992)" nutzen.
Passende Schriften wie die DIN 1451 (u.a. Deutschland) sowie die FHWA Series (u.a. Nordamerika) findet ihr auf dieser Webseite als Zip-Datei mit dem schönen Namen "Roadgeek". Darin enthalten sind auch eine große Auswahl an Rahmen und Pfeilen.
Wem das nicht reicht, der kann in der Wikipedia eine ganze Liste an Schriftarten finden, die auf Schildern verwendet werden oder bei der Seite RoadsUK vorbeischauen. Da ist sicher für jeden etwas dabei.
Viel Spaß.
PS.: Das Schriften wie Arial, Verdana, Comic Sans etc. nicht auf Verkehrsschilder gehören, muss ich ja nicht extra erwähnen.
Ihr benötigt neben einer Grafikbearbeitung wie z.B. Inkscape noch einige Schriftarten dafür.
Für deutsche Symbole/Zeichen könnt ihr von Peter Wiegel die Schriftarten "Zeichen (ab 1992)" und "Zeichen alt (bis 1992)" nutzen.
Passende Schriften wie die DIN 1451 (u.a. Deutschland) sowie die FHWA Series (u.a. Nordamerika) findet ihr auf dieser Webseite als Zip-Datei mit dem schönen Namen "Roadgeek". Darin enthalten sind auch eine große Auswahl an Rahmen und Pfeilen.
Wem das nicht reicht, der kann in der Wikipedia eine ganze Liste an Schriftarten finden, die auf Schildern verwendet werden oder bei der Seite RoadsUK vorbeischauen. Da ist sicher für jeden etwas dabei.
Viel Spaß.
PS.: Das Schriften wie Arial, Verdana, Comic Sans etc. nicht auf Verkehrsschilder gehören, muss ich ja nicht extra erwähnen.
Sonntag, 20. März 2011
Nebenbei-Projekt online
Das hier erwähnte Projekt (wenn man es denn Projekt nennen kann, Webseite trifft es wohl eher), ist nun seit einigen Tagen online.
Die Adresse wird nicht der Öffentlichkeit bekannt gegeben, dies hat statistische Gründe.
Soviel dazu.
Die Adresse wird nicht der Öffentlichkeit bekannt gegeben, dies hat statistische Gründe.
Soviel dazu.
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